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Aller
Anfang ist schwer...
Man beginnt damit, dass
man sich die Fäden zusammensucht und sie mit einem Knoten
zusammenfasst. Vor diesem Knoten sollte die Fadenlänge ca. 12 cm
für die Abschlussbändchen betragen. Um das Band an der Jeans bzw.
an einem Halstuch, das man um das Bein bindet, zu befestigen,
steckt man durch den Knoten eine Sicherheitsnadel. |
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Bevor man mit
dem Knüpfen loslegt, muss man sich überlegen, ob man das
Band mit einem geraden oder einem schrägen Anfang
begin-nen möchte.
Der gerade
Anfang wirkt formschöner und ist daher empfehlenswerter.
Beim schrägen
Anfang hat man es mit der Anordnung der Fäden leichter;
beim geraden Beginn muss man darauf achten, dass sich die
Anordnung der Fäden verschiebt.
Beim geraden
Anfang wird mit dem Knüpfen bei einem einfachen
Streifenband (z.B. Modell "Washington") auf der rechten Seite bzw. bei einem
Pfeilband (z.B. Modell "Florenz") in der Mitte begonnen.
Bei einem
Streifenband wird bei einer geraden Anzahl von Fäden zuerst
ein Knoten, danach drei etc. geknüpft; bei einer ungeraden
Anzahl zuerst zwei, danach vier etc.
Bei einem
einfachen Pfeilband hingegen ist die Anzahl der Fäden im
Normalfall immer gerade. |
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Knotenarten
Grundsätzlich gibt es vier
verschiedene Knoten, davon zwei Hauptknoten für das
Standard-Freund-schaftsband (Rechtsknoten und Linksknoten).
Für das
einfache
Freundschaftsband verwendet man ausschließlich den rechten und linken
Wende-knoten. |
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Rechtsknoten
[abgekürzt durch "RK"]
Der Rechtsknoten
wird von links nach rechts geknüpft. |
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Linksknoten
[abgekürzt durch "LK"]
Der Linksknoten
wird von rechts nach links geknüpft. |
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rechter
Wendeknoten [abgekürzt durch "RW"]
Der rechte
Wendeknoten wird von rechts nach rechts geknüpft. |
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linker
Wendeknoten [abgekürzt durch "LW"]
Der linke
Wendeknoten wird von links nach links geknüpft. |
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Rechts-Knoten (Skizze) |
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Links-Knoten (Skizze) |
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rechter Wendeknoten (Skizze) |
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linker Wendeknoten (Skizze) |
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Wenn
man zuvor noch nie geknüpft hat, sollte man am besten mit fertigen
Vorlagen und einfacheren Mustern beginnen, um sich mit der Materie
vertraut zu machen.
Das
Gespür für eigene Kreationen kommt mit der Zeit - man muss nur
etwas Geduld haben.
Man
sollte zudem beachten, die Knoten nicht zu locker, aber auch nicht
zu fest zu knüpfen. Auch hierfür kommt das Gefühl mit etwas Übung. |
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Wenn man das
Freundschaftsband fertig geknüpft hat, löst man den Knoten, den
man anfangs gemacht hat, um die Fäden zusammenzuhalten und mittels
Sicherheitsnadel an der Jeans etc. festzumachen.
Nach dem Lösen des
Knotens macht man das Band wiederum mittels Sicherheitsnadeln fest
und flechtet die Abschlussbändchen, mit denen man das
Freundschaftsband am Handgelenk fixiert.
Man kann statt der
geflochtenen Zöpfchen auch alternativ Kordeln drehen oder einen
Silberverschluss dran befestigen - das ist jedem selbst
über-lassen und richtet sich im Endeffekt nach dem persönlichen
Geschmack.
Nach dem Zurechtstutzen
der zu langen Fäden ist das Freundschaftsband fertig. |
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Manchmal kommt es vor, dass man die Länge der Fäden
"falsch berechnet" hat.
Es gibt einen einfachen Trick, um das Band doch noch
ver-vollständigen zu können: Man verlängert die Fäden,
indem man sie mittels eines kleinen Knotens auf der
Rückseite des Bandes zusammenknüpft.
Man sollte nur darauf achten, dass der Knoten mittig auf
der Rückseite liegt und nicht seitlich. |
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Eine andere Möglichkeit, zu kurze Fäden zu verlängern ist
die, sie einfach mit längeren Fäden während des
Knüpf-vorgangs auszutauschen. |
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Vorraussetzungen für diese Methode sind natürlich die
Farbgleichheit der Fäden, sowie dass sie sich während des Knüpfens
"begegnen" (sprich dass man sie mit-einander verknüpft).
Möchte
man die Fadenpositionen tauschen, so knüpft man statt einem
Rechtsknoten einen rechten Wendeknoten oder statt einem
Linksknoten einen linken Wendeknoten (bzw. umgekehrt). |
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