Hallo Knüpf-Gemeinde!

Hier ist er nun endlich - der Juni-Newsletter! Kleine Information am Rande: Links zu vorhergehenden Newslettern findet ihr am Ende der Seite.

Beim letzten Wettbewerb ("under the Sea") hatte die Forumsuserin Speeto mit einem invertierten Alphabetstil-Band einen wunderschönen Beitrag geleistet. Da viele nicht wissen, wie diese Technik funktioniert möchte ich Euch mit diesem Newsletter den Einstieg in diese Thematik erleichtern.

Im Grunde funktioniert das ganze gleich wie der normale Alphabetstil, nur dass der lange Arbeitsfaden in diesem Falle hauptsächlich der Spannfaden (oder besser gesagt der Trägerfaden) ist. Die Fäden, die nicht ihre Position wechseln und die wir beim normalen Alphabetstil als Spannfäden bezeichnet haben sind nun die Arbeitsfäden bzw. die Hintergrundfarbe.

Zu sagen sei jedoch, dass der invertierte Alphabetstil etwas mehr Geschick erfordert. Grund dafür ist, dass man sich die Knoten zurechtzupfen muss, damit die Reihen schön gleichmäßig lang werden. Knüpft man die Knoten zu fest zieht sich die Reihe gerne mal zusammen und das sieht nicht so hübsch aus. Daher solltet ihr darauf achten, dass ihr die mit den Arbeitsfäden geknüpften Knoten am langen Trägerfaden immer gleich-mäßig verteilt, damit sich nichts zusammenschiebt und eine Reihe optisch mal etwas kürzer wird. Aber keine Sorge: Etwas Übung und man hat den Dreh raus! Also nicht verzweifeln - es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Ihr fängt mit der Fadenanordnung so wie beim normalen Alphabetstil an. Geknüpft wird dann wieder von links nach rechts bzw. von rechts nach links, je nachdem wo der lange Trägerfaden am Anfang liegt.

Nehmen wir als Beispiel diese Vorlage...

Im Gegensatz zum normalen Alphabetstil wird das eigentliche Muster (hier der Kreis in der Mitte) vom lan-gen Trägerfaden (dunkelblau) geknüpft. Beim normalen Alphabetstil würde man das Muster mit den Spann-fäden (hier wären das die gelben, hellblauen, der orange, die grünen und rosanen) bilden.

Zu Beginn werden erstmal die Fäden so angeordnet wie man sie braucht...

Und dann legt Ihr mit dem Knüpfen los...

  

Da wo ihr die bunten Fäden verknüpft müsst ihr aufpassen, dass sich die Reihe nicht zusammenzieht. Hier müsst ihr nachkorrigieren!

Noch ein Stück mehr geknüpft...

Ihr könnt mit dieser Technik allerhand machen. Wie wäre es mit folgenden Ideen?...

         

 

Viel Spaß beim Nachknüpfen!

 
 

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« Mai 2010